Entdecken Sie Symbole für sich neu

Kreuze, Kerzen, Steine oder ähnliche Symbole wirken auf viele Menschen heute anziehend. Das Vordergründige kann für uns zum Symbol werden und dem Gewöhnlichen unseres Alltags neue Bedeutung verleihen.

Was Symbole bewirken, bringt folgende, von Georg Hilger erzählte, Geschichte, treffend zum Ausdruck: Zwei Freunde im Alten Griechenland nehmen Abschied voneinander. Sie ritzen ihren Namen auf eine Tonscherbe und brechen sie in zwei Stücke. Jeder nimmt eine Hälfte mit; er weiß, dass er den Freund lange nicht sehen wird. Das Brechen von Ton und Namen drückt den Schmerz des Abschieds aus. Das sorgfältige Bewahren steht für die gegenseitige Treue. Jede Hälfte verweist auf die Freundschaft, die gestern erlebt wurde, und ist zugleich ein Zeichen der Hoffnung auf die Freundschaft, die morgen neu erfahren werden kann.

Symbole sind nicht eindeutig, sondern vieldeutig. Sie lassen weiten Raum zur eigenen Deutung. Sie haben Hinweischarakter. Auch auf den der hinter den Dingen ist. Das Hintergründige kommt uns im Symbol ganz nahe. Wir scheinen es berühren, sehen und sogar schmecken zu können. Wie in der Geschichte, vergegenwärtigen Symbole, was fern scheint.

Entdecken Sie Symbole für sich ganz neu. Holz, Steine, Wasser, gewöhnliche Gegenstände können Ihrem alltäglichen Leben neue Tiefe verleihen. (sgd)

Barbarazweig

Einem alten Brauch zufolge, werden am 04. Dezember Zweige von Obstbäumen geschnitten und bis zum Weihnachtsfest zum Blühen gebracht. Die so genannten „Barbarazweige“  sind nicht nur ein wunderschöner Weihnachtsschmuck, sondern auch ein Ritual, das Ihnen helfen kann, die Adventszeit bewusster zu erleben.



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Bäume

Die vier Säulengänge sind im Rechteck angelegt, sie säumen den sonnigen Innenhof. Von dorther weht ein kühler Wind, das Wasserplätschern eines Brunnens hallt zwischen den Wänden, sattes Gras beruhigt den Blick. In der Mitte des Innenhofs erhebt sich eine Zeder, ganz so als ob sie das Zentrum der Welt wäre. Ihre Äste schwingen sich in die Höhe, berühren den Himmel und verbinden ihn mit der Erde.

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Glocken

Haben Sie schon einmal eine Glocke geläutet? Eine mit Seilzug und Klöppel? Der Akt des Glockenläutens kann uns nämlich sehr viel über den Rhythmus von Zupacken und Loslassen lehren, über den Wechsel von Aktion und Kontemplation.





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Glut

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und denken Sie über das Symbol des Feuers und der Glut nach. Setzen Sie sich dazu etwa an ein Grill-, Ofen- oder Lagerfeuer oder malen Sie sich einfach eine Feuerglut vor Augen.





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Ikonen

Für mich stand lange Jahre fest: Das ist nichts für mich! – Ikonen. Alles Humbug, war ich überzeugt. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich meine Meinung fünfzehn Jahre später so sehr geändert haben würde. Tatsächlich haben die Ikonen die Christen entzweit, wie kaum eine andere Sache.





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Keltisches Kreuz

Keltische Kreuze sind einzigartige Kunstwerke und Symbole, die uns heute noch inspirieren können. Sie laden ein, das Leben zu entdecken. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und betrachten Sie einmal ein keltisches Kreuz näher.





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Kerzen

Das Kerzenanzünden ist ein altes Ritual, das uns heute zur Stille und zur Besinnung führen kann. Folgende Gedanken wollen Sie einladen, dieses Ritual neu für sich zu entdecken.
Der erleuchteten Kerze wird von alters her eine symbolische Bedeutung beigemessen. Rituelles Kerzenanzünden findet man bereits mit der nordischen und germanischen Julkerze oder dem jüdischen Sabbatlicht. Besonders vital ist das Ritual aber in der christlichen Tradition.

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Knotenmuster

Der Stein muss schon alt sein. Seine Oberfläche wirkt porig, Wind und Wetter haben ihn angefressen. Stattdessen hat sich grünbraunes Moos darauf gesetzt. Darunter, immer noch gut zu erkennen, sind gemeißelten Gravuren. Doch die Linien scheinen keinen Anfang und kein Ende zu haben. Wie ewige geflochtene Bänder sind sie in den Stein gewoben. Manchmal ähneln sie dabei Pflanzenranken, ein andermal haben sie Wesenzüge eines Tieres.

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Osterkerzen

In diesen Tagen, genauer ab Karsamstagnacht, werden in vielen Kirchen die großen weißen Osterkerzen angezündet. Das rituelle Entzünden dieser Kerzen ist ein alter Brauch, der schon in der frühsten Kirche, spätestens aber im 4. Jh. praktiziert wurde. Bereits die Kirchenväter haben viel über die Symbolkraft der Osterkerze nachgedacht, sie in Hymnen und Homilien besungen und ihre Vielschichtigkeit zu entdecken gesucht.

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Steine

Wir Menschen sind vergesslich. Auch spirituelle Erfahrungen geraten im Alltag schnell in Vergessenheit. Um sich an eine solche Erfahrung immer wieder zu erinnern, können Sie sich selbst ein Zeichen setzten. Finden Sie dafür z.B. einen Stein.





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Teig

Immer dieses lästige Warten! Da hat man Hunger und will sich nur schnell eine Pizza machen. Und dann dauert dieser Hefeteig immer so lange – er muss aufgehen, eine dreiviertel Stunde! Soll man ihn vielleicht in den Ofen stecken, fragt man sich, und so das ganze beschleunigen? Oder stattdessen sogar einen Fertigteig kaufen? Doch die Zeit während der Teig aufgeht, kann ich nutzen, um eine wichtige geistliche Disziplin einzuüben.

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Veilchen

Nutzen Sie den Frühsommer für einen Spaziergang. Suchen Sie sich einen Weg, an schattigen Wiesen oder am Waldrand entlang. Mit ein wenig Glück werden Sie es dann finden: das Veilchen – eine Blume mit Symbolkraft.





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Wasser

Wasser ist in vielen Religionen und Weltvorstellungen das Symbol für Leben schlechthin. Doch gleichzeitig kann Wasser, wie wir es von Flutkatastrophen kennen, die Lebensgrundlage vieler vernichten und den Tod bringen.





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