Schattenplatz

Sich im Schatten abkühlen und gleichzeitig beten

Deutschland schwitzt. Die Temperaturen klettern auf die 40 Grad zu. Schon wenige Minuten in der Sonne ist des Guten zuviel. Wer kann, flüchtet sich ins Eiscafé oder ans kühle Nass. An den Haltestellen stellen sich die Wartenden in den Schatten der Häuser, oder sogar in den einer Straßenlaterne und Anzeigetafel.
Foto: Shutterstock

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Wie lebensnotwendig Schatten werden kann, weiß jeder, der im Urlaub schon einmal eine Wüstentour gemacht hat. Temperaturen bis zu 50 Grad. Steine, Geröll und Sand so weit das Auge reicht. Wasser nur aus der mitgebrachten Trinkflasche. Der Schatten eines vereinzelten Baums kann in diesem Umfeld einem das Leben retten.
Die Schreiber der Bibel kannten die Wüste nur zu gut. Mit der zerstörerischen Kraft der Sonne vertraut, wurde der Schatten für sie zum Sinnbild von Gottes Schutz. Unter dem Schatten von Gottes Flügeln, so die Psalmdichter, findet man Rettung und Ruhe.
Wenn es Ihnen in diesen Tagen wieder einmal zu heiß ist, wenn Sie sehnsüchtig nach einem Schattenplatz suchen, dann erinnern Sie sich an den Psalm Davids: „Wie kostbar ist deine Gnade, Gott! Bei dir finden Menschen Schutz im Schatten deiner Flügel“ (Psalm 36,8). Vielleicht kann das für Sie ein Anlass sein, um zu beten.
sgd